In den letzten fünf Tagen war wieder viel los! Caro und Jule aus Ilmenau haben mich in Cardiff besucht und wir haben gerockt – im wahrsten Sinne des Wortes.
Puppen
Am Dienstag sind die beiden angekommen und wir waren lecker essen und englisches Bier trinken. Sie haben auch zu Hause gleich alle meine Mitbewohner kennengelernt. Zwei davon in Unterwäche. haha. Jule erinnert sich wahrscheinlich gerne
Shopping
Die Läden in Cardiff sind nun leer. Leider. Jule und Caro haben alles mitgenommen. Wenn ihr auch so schick aussehen wollt, dann sagt mir bescheid. Vielleicht gibt es in Bristol noch was zu holen.
Am Bay war ich mit den beiden auch. Wir wollten da etwas essen, aber leider gab es dort nur einen Pub in dem wir eine Stunde hätten warten müssen, um etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Daher haben wir uns dann auf eine Pub-Odysee durch Cardiff aufgemacht bis wir letztendlich doch im Gassy Jacks gelandet sind, in dem wir schon am Vorabend waren. Dafür kennen wir jetzt einige Pubs von innen und wissen wo man nicht hingehen braucht.
Am Abend sind wir mit den Cardiff Leuten ins Oceana gegangen. Vorher waren wir aber noch auf einer Geburtstagsparty, von der wir niemanden kannten, nicht mal das Geburtstagskind. War aber lustig
Im Oceana war es auch sehr lustig. Lauter Weihnachtsmänner, Rudolph und Geschenke. Briten sind so kreativ was Kostüme angeht.
Swansea – nicht das Ballett
Nach ein paar Stunden Schlaf sind wir uns zum Bahnhof gewandert und nach Swansea gefahren. Swansea ist die zweitgrößte Stadt in Wales und liegt südlich von Cardiff. Nach der ersten Zugfahrt mit der britischen Bahn kann ich sagen, dass die auch nicht besser als die deutsche ist. Der Zug stand 40 Minuten mitten in der Pampa, weil irgendein Signal ausgefallen ist, oder sowas. Na toll.
Swansea an sich sieht nicht so besonders toll aus. Aber es gibt einen richtigen Strand, mit Sand und Muscheln usw. Das war toll!! Und wir haben den Sonnenuntergang da gesehen. Toll.
Auf dem Weg ins Stadtzentrum ist uns ein Winter Wonderland über den Weg gelaufen. Wir sind Riesenrad gefahren. Mann war mir schlecht danach! Wir wurden immer in unserer Gondel gedreht. Waaaah!!
Danach sind wir wieder pubben gegangen und dann zurück nach Hause. Ich musste dann noch bissl Essay schreiben und danach sind wir noch ins Buffalo auf ein Bierchen.
Drink the Bar Dry – die Bar ist jetzt trocken
Am Freitagmorgen habe ich noch einen Endspurt mit meinem Essay hingelegt. 800 Wörter aus dem Hintern gezogen, zur Uni gerannt, gedruckt und fünf Minuten vor Abgabe in die Box gesteckt. Submitted! Finished! Yeah! Damit sind jetzt alle Essays Legende. haha. Jule und Caro waren sehr supportive und sind in der Zwischenzeit in Roath spazieren gegangen. Dann haben wir lecker Nudeln gegessen und uns auf Drink the Bary Dry eingestimmt. Gegen um fünf sind wir zur Students Union aufgebrochen. Nach einem Disaster mit unseren Tickets, sind wir dann doch noch reingekommen und haben auch noch ein T-Shirt bekommen. Dann konnte es losgehen: Bar leer trinken. Das ist hier so Tradition. Schon seit 30 Jahren, wie haben nämlich Geburtstag der trockenen Bar gefeiert. Vor den Weihnachtsferien werde alle Bars geleert, damit über die Feiertage nichts vergammelt. Oh Gott waren da viele betrunkene Menschen. Und was wir wieder alles gesehen haben. Eine Freakshow auf der Bühne, bei der sich komische, volltätowierte und gepiercte Typen Stangen durch den Körper gerammt haben, einen nackten Ekelopi mit Stummelschwänzchen der auf Glas gelaufen ist (und was weiß ich nicht noch alles getan hat…) und ein Typ der mit seiner Nasenscheidewann einen Holzbarren aufgehoben hat. Toll…Dann gab es noch eine Tussi, die in der Ecke mit zwei Typen gleichzeitig rumgeknutscht hat. Jeder hat ein Bein zum festhalten abbekommen. Sie war auch noch auf der Suche nach Nummer drei…..
Beatlemania
Nach fast sieben Stunden Party, trinken und durchtanzen sind wir nach Hause gegangen. Dort haben wir nach weitergerockt. Mein Mitbewohner Gurdeep hat für die Xbox Beatles Rockband gekauft, mit zwei Gitarren und nem Schlagzeug. Das haben wir dann noch ne Weile gespielt. Man ist das addicting! Und so ein Spaß. Dafür habe ich jetzt die ganze Zeit Beatles Songs im Kopf. Anfangs war ich echt megaschlecht an den Instrumenten, aber man verbessert sich recht schnell. Am Samstag nach dem Aufstehen haben wir auch nochmal eine Session hingelegt. Es macht echt voll Spaß.
Rocken mit den Babyshambles…what a funky concert!
Am Abend sind wir zum langersehnten Babyshambles Concert in die Students Union gegangen. Oh man war das ein Erlebnis! Erstmal wurden wir beim Schlange stehen tierisch von den alten “Damen” hinter uns genervt. Gott waren die betrunken und haben ins Telefon gebrüllt. Sowieso waren alle auf dem Konzert echt pissed. Hilfe Hilfe. Und da sind auch wieder echt lustig aussehende Menschen rumgelaufen…Hui. Außen hui, innen pfui – passt wie die Faust auf’s Auge. Habe noch nie soviele schlechte Zähne auf einem Haufen gesehen.
Es gab drei Vorbands. Die ersten beiden waren echt gut, aber den Dritten hätten sie sich sparen können. Die Leute wurden immer betrunkener und pöpliger. Einer vor uns hat in seine Bierflasche gepinkelt und sie in die Massen geschmissen. Gott sei Dank standen wir hinter, und nicht vor ihm. Bäh!!!!!!!
Dann ging es endlich los. Und wie!!! Pete war natürlich voll drauf, was sonst. Sah abgefreakt wie immer aus. Kaum der erste Ton angeschlagen schon sind alle rumgesprungen und haben ihr Bierflaschen (Plaste) durch die Gegend geworfen. Das war fast gefährlich. Das dritte Lied, You Talk, wurde von Alarmgeräuschen begleitet. Feueralarm!! Rotze. Alle mussten das Gebäude verlassen. Im Hinterhof haben wir gewartet und gefroren, dass wir wieder reinkönnen. Wir standen aber super! Pete ist nämlich aufgetaucht und bis in zwei Meter Entfernung zu uns gelaufen, hat durch den Zaun gegguckt und ist dann wieder zurück. Wir haben waren dabei!!!
Nach nicht allzulanger Zeit durften alle wieder ins Gebäude. War echt lustig wie alle reingerannt sind. Achja, Feuer gab’s keins. Hat bestimmt jemand durch Zigarette oder mutwillig ausgelöst. Dann ging das Konzert richtig los. Musik war super, Pete total durch und das Publikum auch. Echt crazy
Fazit: Briten sind bei Konzerten noch schlimmer als sonst.
Zuhause mussten wir uns Alien 2 mit anschauen. Scheißfilm. Eigentlich wollten wir Beatles spielen. Dann kamen noch Gurdeep, sein Kumpel Richie und Julian dazu. Die drei Jungs haben die ganze Nacht bis mittags an der xbox durchgezockt. Dafür konnte ich nicht schlafen, weil Julian leider auch die ganze Zeit nur gequatscht hat. Dafür hat er nun keine Stimme mehr, d.h. ich kann heute wahrscheilich ruhig schlafen.
Goodbye my friends
Jule und Caro sind am Morgen nach London aufgebrochen. ich bin nun saumüde, konnte aber wegen den Jungs nicht schlafen, deswegen hab ich dann auch noch bissl meine Gitarrenfähigkeiten geübt. Macht so ein Spaß!
Thank You!
Danke für euren Besuch! Danke für all die lieben Grüße, die sie mir überbracht haben!
Gute Nacht. Ich bin raus.